Wie lange dauert eine Bautrocknung?

Für den Bau eines Hauses benötigt man vor allem Wasser, sei es für Putz, Mörtel oder den Estrich. Das eingebrachte Wasser, das für den Neubau benötigt wird, muss vollständig abtrocknen, da es ansonsten zu einer Restfeuchte kommt, die immense Schäden anrichten kann. Enormer Druck liegt inzwischen auf den Schultern der Bauträger, denn die Fertigstellung eines Hauses sollte so schnell wie möglich geschehen.

Doch das eingebrachte Wasser kann innerhalb einer kurzen Zeit nicht abtrocknen. Dies ist aber notwendig, wenn man ein gut isoliertes Haus mit energiesparendem Nutzen haben möchte. Deshalb sollte man sich rechtzeitig Gedanken um eine Bautrocknung machen.

So wichtig ist eine gute Bautrocknung

Wie lange dauert eine Bautrocknung

Zu viel Restfeuchtigkeit ist für eine Vielzahl der Bauschäden verantwortlich. Folgen von zu viel Feuchtigkeit sind gesundheitsgefährdender Schimmelbefall, Mängel in der Wärmedämmung und feuchte Luft, die natürlich die Heizkosten in die Höhe treibt. Eine Bautrocknung ist aber nicht nur bei einem Neubau notwendig.

Eine Bautrocknung ist auch notwendig bei Feuchtschäden in bereits bestehenden Häusern. Dafür kann es verschiedene Gründe geben: Ein geplatzter Wasserschlauch, ein Rohrbruch in der Wand oder im Boden oder auch einfach nur eine übergelaufene Badewanne.

Wie funktioniert die Bautrocknung und wie lange dauert diese?

Hier unterscheidet man, ob es sich bei der Bautrocknung um einen Neubau handelt oder um einen Wasserschaden in einem bestehenden Haus. Bei einem Neubau wird unmittelbar nach dem Verputzen begonnen. Nach der Estrichverlegung sollte dann weiter bzw wieder getrocknet werden. Bei der Dauer der Bautrocknung kommt es auf unterschiedliche Faktoren an.

Eine wichtige Rolle hierbei spielt die Raumtemperatur, der Feuchtgehalt der Materialien, die Witterungsverhältnisse sowie auch die Verputz- und Estrichdicke. Benutzt wird in den meisten Fällen ein Bautrockner.

Dabei muss in der Regel je nach Feuchtigkeit und Schaden ein Zeitraum von 4-6 Wochen für einen 50 qm großen Raum eingeplant werden. Um ein optimales Ergebnis zu erzielen empfehlen Experten deshalb eine gute Kombination zwischen Umluftventilatoren und Trocknungsgeräten.

Wichtig für die Bautrocknung ist auch die Raumtemperatur. Je höher diese ist, umso effizienter ist auch der Trocknungsverlauf. Um Spätfolgen zu vermeiden, sollte deshalb eine längere Bautrocknung eingeplant werden. Auch wenn nach zwei Wochen der Bautrocknung keine Feuchtigkeit mehr zu erkennen ist, besitzen die dahinter liegenden Schichten meist immer noch ziemlich viel davon.

Daher sollte etwas mehr als zwei Wochen eingeplant werden.

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