Häufige Gründe für feuchte Wände

Hat man erst einmal feuchte Wände bei sich zu Hause entdeckt, sollte man möglichst schnell handeln. Die Frage ist dann nur, wie konnte es dazu kommen, dass die Wände in einem Wohnhaus Wasser ziehen? Nicht immer ist die Ursache auf den ersten Blick zuerkennen.

Im folgenden Artikel werden daher die häufigsten Gründe für feuchte Wände aufgezählt und kurz erklärt.

Wie kommt es dazu, dass die Wände im Haus feucht werden?

Feuchte Wände durch renovieren oder tapezieren

Die Gründe, warum es zu feuchten Wänden im Haus kommt, können ganz unterschiedlich sein. Eine Ursache für Feuchtigkeit kann schon direkt beim Hausbau entstehen. Durch verschiedene Arbeitsprozesse, wie zum Beispiel das Verputzen der Innenwände oder das anschließende Streichen gelangt Wasser in das Haus. Beim Verputzen wird viel Wasser verwendet und auch in der Wandfarbe ist meist ein hoher Wasseranteil.

Dieser zieht in die Wände ein und macht sie feucht. Es ist also unbedingt notwendig, dass die feuchten Wände, bevor weitere Arbeiten im Haus geschehen, austrocknen. Dabei kann besonders an kalten und feuchten Tagen ein Bauchtrockner helfen.

Ein weiterer Grund könnte eine hohe Luftfeuchtigkeit innerhalb des Hauses sein. Durch zu weniges Lüften kommt es hier zu feuchten Wänden, woraus Schimmel resultieren kann. Sollte regelmäßiges Lüften alleine nicht helfen, muss man eventuell über einen Luftentfeuchter nachdenken.

Der dritte der fünf häufigsten Gründe kann ein Wasserschaden sein, etwa durch einen Wasserrohrbruch oder ein defektes Gerät im Haus. Betroffene Geräte oder Rohre müssen selbstverständlich repariert oder ausgetauscht werden, damit es nicht zu einem erneuten Wasserschaden und dadurch zu feuchten Wänden kommt. Je nach Menge der Feuchtigkeit müssen anschließend Maßnahmen getroffen werden, damit das Haus wieder trocken wird.

Gründe für feuchte Wände können allerdings auch durch die Umwelt von außen kommen, wie die beiden letzten Gründe zeigen. Steigt beispielsweise das Grundwasser an oder es kommt zu defekten Abflussleitungen für Regenwasser, kann es dazu kommen, dass die Bodenplatte des Hauses feucht wird und die Feuchtigkeit an den Mauern weiter nach oben in das Haus zieht. Schaden kann der Regen aber auch durch Defekte am Haus anrichten.

Putz an der Wand feucht

Nach mehreren Jahren kann das Dach oder auch die Fassade undicht werden und so kann Regen, aber auch im Winter Schnee in das Haus eindringen und die Wände nass machen. Wichtig bei Bodenfeuchtigkeit und auch bei Feuchtigkeit durch Schäden am äußeren Haus, dass die Stellen schnellstmöglich gefunden und behoben werden, damit man schnell mit der Trocknung der entsprechenden Wände anfangen kann.

Fazit

Bei feuchten Wänden im Haus kann es zu schlimmen Folgen kommen, wie zum Beispiel Schimmel. Diese können das persönliche Leben der Bewohner erheblich einschränken. Der Wohnraum kann zerstört und unbewohnbar werden, aber auch gesundheitliche Schäden durch Schimmel können folgen. Daher ist es besonders wichtig, die Schäden an den Wänden schnell festzustellen.

Aber noch viel wichtiger ist es, die Gründe möglichst direkt zu finden, damit man den größtmöglichen Erfolg bei der Trocknung feuchten Stellen hat. Kann man das Problem alleine nicht lösen, sollte man sofort einen Fachmann damit beauftragen.

Es ist also ohne Frage schnelles Handeln gefragt, damit man auch in Zukunft ein schönes und trockenes zu Hause hat!